Friday, July 03, 2009

The Greek wine from the German Wikipedia.

From the German Wikipedia, an article about the Greek wine. Following you can read the paragraph about the Cretan wine and a little mention about our winery (at the end of the article).
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Kreta [Bearbeiten]


Die Lage der Insel Kreta innerhalb Griechenlands.
Kreta ist die größte griechische Insel und nach Zypern die zweitgrößte des östlichen Mittelmeeres. Die Insel hat eine gestreckte Form, sie misst in Ost-West-Richtung über 260 Kilometer bei einer größten Breite von 60 Kilometer. An ihrer schmalsten Stelle bei Ierapetra ist Kreta 12 Kilometer breit. Kreta ist sehr gebirgig und wird durch eine von West nach Ost reichende Gebirgskette bestimmt, die zumeist zur Südküste hin steiler, zum Norden hin flacher abfällt. Der Sommer ist heiß und trocken, wobei insbesondere an der Südküste sehr hohe Temperaturen gemessen werden. Der Winter ist regenreich und mild, die Hochlagen der Gebirgszüge sind schneereich. Kreta ist durch mehrere Klimazonen geprägt. Die Spanne reicht von trocken-heißen bis zu feucht-alpinen Zonen.
Hauptwirtschaftszweig von Kreta ist der Tourismus. Landwirtschaftlich wird die Insel vor allem für Wein-, Oliven- und Obstanbau genutzt. Ein großer Teil des kretischen Weinbaus dient der Produktion von Rosinen. Die wenigen Ebenen Kretas im Südosten, die Lasithi-Hochebene sowie die Messara-Ebene sind von zahlreichen Treibhauskulturen geprägt, in denen Gemüse und Salate sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Export angebaut werden.
Kreta verfügt über vier Weine im Rang einer OPAP, von denen sich drei auf dem Gebiet der Präfektur Iraklio befinden. Der Zustand des kretischen Weinbaus war während einiger Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in einem desolaten Zustand. Trotz einer Vielzahl von Feierabendwinzern gab es nur einige wenige gewerbliche Weingüter. Ein großer Anteil der Rebanpflanzungen diente der Herstellung des grundstoffs für den sehr populären Tsikoudia. Erst im Jahr 1972 wurden erste Anpflanzungen der Insel Opfer der Reblaus. Die Invasion des Schädlings zerstörte eine Fülle alter Rebanlagen. Da die Pflanzen der Rebsorten Mandilaria, Liatiko, Romeiko und Kotsifali erst nach 20 - 30 Jahren Lesegut hoher Qualität liefern, wurden speziell die OPAP-Regionen um Archanes und um Peza in der Gemeinde Nikos Kazantzakis schwer getroffen. Neben den vier bereits genannten Sorten ist Vilana eine wichtige weiße und Romeiko eine gängige rote Rebsorte. Später wurden die internationalen Sorten Cabernet Sauvignon, Carignan, Grenache, Syrah, Chardonnay, Semillon und Viognier angepflanzt. Als Kuriosum gelten die Versuche mit dem Silvaner. Die geschmacklich neutrale Sorte soll den Verschnitten die nötige Säurestruktur verleihen.
Lange Zeit wurde der Weinbau auf Kreta von insgesamt 6 Winzergenossenschaften dominiert. Die Winzer wurden aufgrund einer fehlenden Qualitätspolitik zu extrem hohen Erträgen ermuntert. Ernten von 420 hl/ha und mehr schienen keine Seltenheit zu sein. Damit lagen die Erträge siebenmal über dem für einen akzeptablen Qualitätsanbau geltenden Limit. Seit den 1990er Jahren setzt sich der Qualitätsgedanke allmählich durch.
Die im Westen der Insel liegende Präfektur Chania verfügt über das kühlste Klima der Insel. Bislang werden die Reben in den fruchtbaren Böden tiefgelegener Lagen gezogen. Unter diesen Umständen sind die Erträge zwangsläufig zu hoch. Dominiert wird der Rebsortenspiegel von der Rebsorte Romeiko. Ergänzt wird das Angebot durch die Sorten Fokiano und Tsardana. Bislang konnte das Qualitätspotential von Romeiko nicht ausgelotet werden. Seitdem der Winzer Ted Manoussalis vom gleichnamigen Weingut vor wenigen Jahren einen Weinberg mit über 60 jahre alten Romeiko-Reben erwarb, erhoffen sich die Winzer der Region Impulse zum korrekten Ausbau der Produkte.
Die Präfektur Rhetymno wird im Westen durch die Weißen Berge (Lefka Ori) und im Osten durch das Ida-Gebirge mit dem Psiloriti begrenzt. Klimatisch gesehen gleicht die ganzjährige Temperaturverteilung der von Iraklio. Rhetymno ist damit spürbar wärmer als das benachbarte Chania. Durch die hohen Gebirge ist eine ausreichende Wasserversorgung während des ganzen Jahres sichergestellt. Obwohl noch reichlich Weinberge erhalten sind, gibt es bislang keine selbstvermarktende Winzer [29] Das Lesegut wird in die benachbarten Präfekturen gebracht und geht in Tafelweine oder überregionale Landweine Kretas ein.


Weinanlieferung an die Winzergenossenschaft Union of Peza Cooperatives mit insgesamt 3000 Mitgliedern
Iraklio wird von den Weißen Bergen und dem Dikti-Gebirge begrenzt. Die griechische Gesetzgebung hat diese Präfektur mit drei OPAP-Weine bedacht. Die Weinbaugebiete Archanes, Peza und Dafnes liegen allesamt südlich von Iraklio. Qualitativ konnten die drei Herkunftsbezeichnungen noch nicht den Anschluss an den internationalen Standard finden. Zu hohe Erträge, unzureichende Klonselektion der Reben sowie fehlende Investitionen in den Weinkeller sind das Ergebnis einer verfehlten Politik, die sich bisher auf den Vertrieb der Produkte an die Touristen der Region konzentrierte. Der rote Archanes wird auf Basis der Rebsorten Kotsifali und Mandilaria stets trocken ausgebaut. Die aromatischen Rotweine von Dafnes können trocken oder süß angeboten werden und sind sortenreine Produkte der Liatiko-Rebe. Die trockenen Rotweine von Peza werden wie der Archanes aus Kotsifali und Mandilaria hergestellt. Die trockenen Weißweine der Region werden auf Basis des Mosts von Vilana ausgebaut. Mit der Einweihung der neuen Kellerei Domaine Fantaxametoho des Hauses Boutari in Kato Archanes erhofft man sich die notwendigen Impulse zur Verbesserung der Situation. Die bedeutendste Investition tätigte das Weingut Michalakis im Dorf Metaxohori der Gemeinde Nikos Kazantzakis.
Die Präfektur Lasithi im Osten der Insel ist zugleich die trockenste und wärmste Region Kretas. Mit einer offiziellen Rebfläche von 953 Hektar (Stand 2001) verfügt die Präfektur über nur knapp 10 Prozent der bestockten Fläche Kretas aber689 Hektar davon liegen im Definitionsgebiet des OPAP-Weins Sitia. Die trockenen Weißweine aus dem Gebiet um Sitia bestehen zu mindestens 70 Prozent aus der Rebsorte Vilana. Der Rest stammt von der Sorte Thrapsathiri. Die Rotweine stammen zu mindestens 80 - 100 Prozent aus Liatiko. Der Verschnitt kann durch die tiefdunkle Mandilaria ergänzt werden. Diese Weine werden in den Geschmacksrichtungen trocken und süß angeboten. Aufgespritete Rotweine sind im Rahmen der Gesetzgebung ebenfalls erlaubt. Größter Anbieter in Lasithi ist die Winzergenossenschaft Sitia Union of Agriculture Cooperatives (kurz UAC), die insgesamt 43 Filialen betreibt und von fast 9000 Mitgliedern beliefert wird. Die UAC unterstützt auch das Kloster Toplou beim Ausbau der klostereigenen Weine. Qualitativ wichtigster Anbieter ist die Economou Winery bei Ziros.